Ammotrecha friedlaenderi Roewer 1954
Ammotrecha friedlaenderi Roewer,
1954d: 383-384, figs 1-2 (as Ammotrecha friedländeri); Weidner, 1959:
108 (as Ammotrecha friedländeri).
HOLOTYPE:
Brazil.
Rio de Janeiro Province:
Mendes, Sierra de Mor, July-September 1935 (Friedländer), 1 male
(holotype), 1 female (paratype).
Original
description:
Roewer, 1954d: 383-384, figs 1-2:
Länge:
Cheliceren + Prosoma + Opisthosoma beim ♂= 3 + 4 + 7 = 14 mm, beim ♀- =
4 + 5 + 11 =20 mm.
Mit
den Merkmalen der Gattung (siehe Roewer 1934 p. 596):
Unbeweglicher
Finger der Cheliceren mit 2 gleichgroßen Vorderzähnen, 2 kleinen
Zwischenzähnen, 1 (größten) Hauptzahn und 4:4 kleinen Wangenzähnen,
beweglicher Chelicerenfinger mit 1 Vorderzahn, 1 Zwischenzahn, 1
Hauptzahn und medial unterhalb des letzteren mit 1 kräftigen Wangenzahn.
Die längsovale Anheftungsstelle des Flagellums (♂), dessen Spitze bis
zum 1. Vorderzahn nach vorn reicht, oberhalb des Hauptzahnes. - Palpen
beim ♂ und ♀ relativ geringfügig bewehrt: Metatarsus prolateral mit 5
Dornen und ventral wie auch der Tarsus mit Cylinderborsten besetzt, im
übrigen rings dicht behaart. - Beine: 2. und 3. Tarsus (eingliedrig)
ventral mit 1:2:2:1 Dornen, 4. Tarsus (dreigliedrig) ventral mit
2:2/2/2:1 Dornen bewehrt. - Genitalsternit des ♀ siehe Fig. 2.
Färbung: Cheliceren dorsal leicht
gebräunt, doch ohne dunkleren Längsstreifen, Propeltidium gleichmäßig
dunkelbraun, freie Prosomaltergite und Tergite des Opisthosoma
schwarzbraun, seitlich entlang der grauschwarzen Pleura schmal weißlich
berandet und median von einer breiten, milchweißen, scharf begrenzten
Längsbinde durchzogen, die schon auf den prosomalen.
Tergiten beginnt, parallelrandig verläuft
und sich erst auf den letzten drei opisthosomalen Tergite verliert,
Ventralseite des Körpers mit Coxen einfarbig blaßgelb, die Malleoli
einfarbig blaßgelb.
-
Pedipalpen vom Femurende an bis zum Tarsus einschließlich dunkelbraun, 1.
Bein einfarbig blaßgelb, 2.-4. Bein mit
blaßgelben Trochanteren, Femora bis Tarsen stark dunkelbraun.
Unterschied von den bisher
bekannten Ammotrecha-Arten, die sämtlich nur einen Zwischenzahn
am unbeweglichen Chelicerenfinger besitzen, ist der Besitz von zwei
solcher Zwischenzähne (vergl. Fig. 1).
